Außergewöhnliche Architektur

La Grande Motte, die ideale Stadt, die in den 60er Jahren aus der unberührten Erde der Camargue emporgestiegen ist und heute die Auszeichnung „Kulturerbe des XX. Jahrhunderts“ trägt.

La Grande Motte, die der Fantasie des Architekten und Philosophen Jean Balladur entsprungen ist, enstand am Ende der 1960er Jahre quasi aus dem Nichts. Ihre Architektur erinnert an die präkolumbianischen Pyramiden von Teotihuacàn in Mexiko und dem Dialog zwischen Yin und Yang. Balladurs Konzept ist ein „ganzheitliches“, so wie das Brasilia-Konzept des Star-Architekten Oscar Niemeyer oder auch das Konzept des nicht minder berühmten Architekten Le Corbusier in der indischen Stadt Chandigarh.

Jean Balladur hat nach 30 Jahren harter, unermüdlicher und beharrlicher Arbeit letztlich seine Pläne durchsetzen können: Aus La Grande Motte eine nachhaltige Stadt zu machen, in der die Architektur im Dienste des Menschen steht. Die ultimative Anerkennung der Qualität seiner Arbeit: Der Stadt wurde 2010 vom frz. Kultusminister das Label „Kulturerbe des XX. Jahrhunderts“ verliehen.